klassifizierung

Fremde Schriften

schriftklassifizierung_gruppe_11

In diese Sammelklasse werden alle Schriften eingeordnet, die nicht die lateinischen Zeichen verwenden. Dazu gehören z. B. griechische, keltische, kyrillische, hebräische, arabische, indische, südost-asiatische, chinesische und japanische Schriftsysteme. Beispiele: Chinesisch, Kyrillisch, Arabisch, Griechisch, Hebräisch

Gebrochene Schriften

schriftklassifizierung_gruppe_10

Vor 1941 (Normalschrifterlass) die gebräuchlichsten Alltagsschriften in Deutschland. Sie werden weiter in fünf Untergruppen unterteilt: Gruppe Xa: Gotisch Gruppe Xb: Rundgotisch (Rotunda) Gruppe Xc: Schwabacher Gruppe Xd: Fraktur Gruppe Xe: Fraktur-Varianten

Schreibschriften

schriftklassifizierung_gruppe_08

Schriften, die die Wirkung einer heutigen Handschrift nachahmen. Es gab sie auch schon zu Bleisatz-Zeiten, jedoch kamen sie erst durch die Verwendung auf Computern mehr in Mode. Die Buchstaben sind untereinander verbunden. Beispiele: Mistral, Pepita

Antiqua-Varianten

schriftklassifizierung_gruppe_07

Hier werden alle Antiqua-Varianten einsortiert, die nicht in die Gruppen I bis III, VIII und IX passen, weil ihre Strichführung nicht deren Charakter entspricht. Hauptsächlich finden sich hier Schriften für dekorative Zwecke. Beispiele: Optima, Largo, Souvenir, Eckmann

Serifenlose Linear-Antiqua

schriftklassifizierung_gruppe_06

Auch als Grotesk oder (nach Jan Tschichold) Endstrichlose bezeichnete Schriftform, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand. Optisch ist ein Teil der Schriften dieser Gruppe in der Strichstärke einheitlich, bei anderen kann sie sich jedoch auch stark unterscheiden. Heute umfasst diese Gruppe sehr viele verschiedene Schriften, die eigentlich eine Unterklassifizierung erfordern würde. So basieren einige…

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Barock-Antiqua

schriftklassifizierung_gruppe_03

Durch die Auswirkung des Kupferstichs sind die Strichstärken unterschiedlicher, die Achse der Rundungen steht fast senkrecht. Kleinbuchstaben haben meist oben schräge und unten gerade Serifen. Ebenfalls sind die Rundungen an den Serifen schwächer ausgeprägt. Beispiele: Caslon, Baskerville, Times

Französische Renaissance-Antiqua

schriftklassifizierung_gruppe_02

Schriften, deren Form im 16. Jahrhundert entstand. Geringe Unterschiede bei den Strichstärken, nach links geneigte Achse, ausgerundete Serifen, keilförmige Ansätze an den senkrechten Strichen. Sehr gut lesbar durch die ruhige Zeilenführung. Oberlängen der Minuskel meist etwas länger als die Höhe der Versalien. Ist heute die Gruppe mit den meisten Schriften. Beispiele: Garamond, Bembo, Palatino